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Mediennutzungsverhalten nochmal: Verändert das Web unsere Einkaufsgewohnheiten?

Langsam finde ich den Hype die Debatte um den Einfluss von Meinungen in Blogs, Foren etc. ja reichlich übertrieben, aber der vielzitierte Trend kann davon nicht lassen, denn: Käufer lassen sich nunmal von Meinungen anderer beeinflussen. Und Meinungen sind im Internet nunmal super simpel zu finden, kommentieren und publizieren. Der Beweis kommt heute mal per Balkendiagramm:

Produktinformationen, denen Internetnutzer vertrauen – zumindest laut FAZ

Dazu schreibt Autor Robert Kerschensteiner, Hotwire in der FAZ vom 6.11.2006:
"Dreißig Prozent der deutschen Internetnutzer haben bereits ein Produkt nicht gekauft, weil sie negative Kommentare von anderen Nutzern im Internet gelesen haben. Im Gegenzug geben 56 Prozent an, sich von positven Kommentaren beeinflussen zu lassen."
Und der Themenblog, auf dem ich diese Geschichte gefunden habe, liefert uns auch gleich noch die passende Einschätzung dazu:
Man kann es auf eine einfache Formel bringen: Käufer sind in der Selbstorganisation den Anbietern um Lichtjahre voraus. Während hüben noch darüber sinniert wird, was das alles bedeuten könnte, vernetzen sich die Konsumenten munter drauflos.Mehr dazu in deren lesenswertem Blogeintrag "Meinungen sind Tatsachen."

Das erste Mal: Eine regelmäßige Kolumne schreiben

Jetzt ist es soweit. Zusammen mit ein paar Freunden und unter dem Pseudonym "Amici dell'espresso" schreibe ich ab sofort täglich eine Kolume für die Münchner tz. Gibt's auch online zu lesen: http://www.tz-online.de/tzlive/blogs/espresso/

In Sachen Kunsthandwerk

Zwei persönliche Meldungen aus der Welt des Kunsthandwerks:

1. Im Wochenend-Teil des Hamburger Abendblatts ist ein toller Artikel über craft2eu, die Agentur und Galerie meiner Mutter, und die aktuell dort laufende Ausstellung "Fish&Ships" erschienen. Zum einen lesenswert (bitte hier entlang) zum anderen besuchenswert, für jeden der gerade in Hamburg weilt (bitte hier entlang).

2. Stefan Fink, seines Zeichens Drechsler handschmeichelnder Füllhalter und Tischler traumhafter Möbel, hat sich nach fast sechs Jahren dazu entschieden seine einst von mir gebaute Webseite www.stefanfink.com einer Generalüberholung unterziehen zu lassen. Es war dringend nötig und glücklicherweise konnte er mit Jon Fleming Olsen eine ähnlich schillernde Persönlichkeit für diese Aufgabe gewinnen... ;-) Scherz beiseite: Die neue Seite ist wirklich schön geworden, nur die Produkte sind eben noch schöner. Wenn Ihr also einmal die Chance bekommen solltet einen Füllhalter mit Finkenfeder in der Hand zu halten, dann ergreift sie.

Dove – Hervorragende Markenpositionierung

Wieder ist ein Film von Dove erschienen der mich aus Sicht der Repositionierung einer Marke wirklich verzückt. Vor einiger Zeit bereits hat Dove mit der "Initiative für wahre Schönheit" angefangen, konsequent das Thema der medial kreiierten Perfektion von Menschen für sich zu entdecken und offen zu kritisieren. Body Shop hat das schon sehr viel früher gemacht, aber das eine große, weltweite Marke (Ich glaube Nr.2 hinter Nivea bei Shampoos) von einem globalen Kosumgüterhersteller sich so vehement auf das Thema stürzt ist schon etwas besonderes. Der aktuelle Filmbeitrag zeigt wunderbar wie die Model-Fotos entstehen, die wir Tag für Tag sehen ... und für bahre Münze nehmen:

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via Werbeblogger

"Eine Stunde TV in der Woche, aber 4000 SMS im Monat" – Mediennutzungsverhalten der Zukunft

Folgender Link ist wirklich hochspannend. Guy Kawasaki (hier der Wikipedia Eintrag für den der nicht weiß wer das ist) sorgt für "Next Generation Insights" in dem er ein "Young Adult Panel" über ihr Mediennutzungsverhalten ausfragt. Auf deutsch: Fünf Jugendliche berichten dem staunenden Publikum wie selbstverständlich Handies, Instant Messenger und MySpace für sie sind und wie nebensächlich das Fernsehen. Das Ganze gibt es anzugucken als 60 minütigen Videomitschnitt, allerdings sehr gut verschlagwortet, so das man zwischen den einzelnen Fragen hin und her springen kann.

Film ab: Guy Kawasaki’s Next Genration Insight Panel


Und wenn jetzt die Bremser wieder aufwachen um mir zu erzählen, dass wären ja nur ein paar amerikanische Jugendliche und die Entwicklung wär ja noch gar nicht so weit, der bekommt bei Seth Godin (wie, den kennt ihr auch nicht?) Argumentationsfutter: Bitteschön.

Aber, und das las ich glaube ich gerade im Fachmagazin "Highfly" (Kundenmagazin der Britisch Airways – Corporate Publishing Titel sind ja top credible, wie einige meiner dahergelaufenen Freunde behaupten), es gibt Hinweise darauf das nicht nur MaFo-mäßig hieb und stichfest nachgewiesene Phänomene existieren. Es ist oft sogar schneller erst mal ein paar Leute zu Fragen wie sie die Dinge so machen. Und dann darauf zu reagieren. Und zwar mit Taten, nicht mit dem aufsetzen der nächsten unsinnigen MaFo-Studie. Aber das nur so am Rand.

via: weißichnichmehr - man möge mir verzeihen.

Update 17.10.2006
Mehr dazu schreibt Guy Kawasaki hier in seinem Blog und wer sich das Video direkt hier anschauen möcht der klicke einfach auf Play:



via Fischmarkt

Nur so geht's...

Kerner und López geben skurile Interviews

Puh! Und das innerhalb einer Woche. Erst runzelte ich über das krude Gelaber von José Ignacio López de Arriortúa (Ex-VW-Manager) in der ansonsten gewohnt hervorragenden neuen brand eins (Schwerpunkt: Erfolg) die Stirn. Und dann stoß ich heute in der Zeit auf ein knurriges Gespräch mit Johannes B. Kerner, der versucht sich einem offenbar recht einseitig interessierten Fragesteller und der moralinsauren Fragestellung nach der Trennung von Journalismus und Werbung zu erwehren.

Hat zwar beides inhaltlich wenig miteinander zu tun, aber aus beiden Interviews wird man bemerkenswert erkenntnislos entlassen. Sie sind einfach nur wunderlich.

Wie man mit schwierigen Interviewpartnern und -themen besser umgeht, zeigt überraschenderweise ein Interview mit Otto Schily in Cicero. Der hat als eine seiner letzten Amtshandlungen deren Redaktionsräume durchsuchen lassen – zumindest ist das eine Lesart der Geschehnisse. Die Frage nach dem Warum wird gestellt, Schily sieht's natürlich differenziert und ziemlich anders, aber anstatt zu insistieren lässt die Redaktion seine Meinung einfach so stehen. Und das ist dann ein schöner Beleg für die objektive Haltung des Journalisten – zwei Meinungen zulassen, selbst wenn’s einen selbst betrifft.

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Many many quality pnoits there.
Lolly (Gast) - 17. Mai, 11:07
Dosen Cocktails
Die Verpackung und Dosen der Cocktails sehen echt stylisch...
mixalot - 21. Jan, 13:31
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Hallo und yip, yip, yip!!!! Klasse die zwei Marsianer!!!!...
Kate (Gast) - 28. Mai, 11:22
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lvgwinner - 28. Feb, 09:31
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lvgwinner - 22. Nov, 18:29

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Zuletzt aktualisiert: 17. Mai, 11:07